Talide e.V.

[Translate to Español:] "erklär´s mal einfach - finanzkrise und armut"

1. Preis Wesam Khalil, Ägypten
2. Preis Regge vom Schulzenhof, Deutschland
3. Preis Horacio Petre, Argentinien

[Translate to Español:] >> zum Karikaturenwettbewerb

(Kopie 1)

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Gerechter Handel am Beispiel des Transfair - Kaffees

Ziel unseres Projektes war es, die Menschen aufzuklären, warum es wichtig ist, fair gehandelte Produkte zu kaufen. Dieses wollten wir am Beispiel des Transfair - Kaffees verdeutlichen.
In diesem Zusammenhang haben wir die Notwendigkeit einer gerechten Bezahlung der Kaffeebauern und der kleinen Kaffeeproduzenten der dritten Welt erklärt, die ungleichen kommerziellen Beziehungen, die auf dem Weltmarkt existieren, veranschaulicht und in Vorträgen und Filmen so grundsätzliche Fragen einer Beantwortung zugänglich gemacht, wie Anbauort des Transfair - Kaffees, Produktionsarten des Kaffees, Fördermöglichkeiten der Genossenschaften und Verhandlungsmöglichkeiten zwischen den Genossenschaften und der dwp.
Eine die Vorträge begleitende Kaffee - Verkostung bestätigte und erhöhte dann zusätzlich das Interesse der Teilnehmer.

Flyer zum Projekt

(Kopie 2)

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Entwicklungspolitische Tage Lateinamerika 2009 in Rostock

12. Mai 09
Sojaland Argentinien - Ergebnisse einer Fehlentwicklung

Herr Stanke ging zunächst auf die Ergebnisse der Genforschung auf dem Sektor der Agrartechnologie ein und kam dann speziell auf die Soja und deren Anbau in Argentinien zu sprechen. Dabei ging er insbesondere auf die Politik der Fam. Monsanto (USA) und ihr Geschäft mit dem Herbizid Glyphosat ein. Durch den Verzicht von Lizenzgebühren in Argentinien und den sich daraus ergebenden Nachbau der genmanipulierten Soja ergeben sich aktuell große soziale und ökologische Probleme. Aus einer ehemals gesunden Landwirtschaft mit einem gesunden Mix aus Getreideanbau und Viehzucht entwickelte sich eine Monokultur mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Politik.

19. Mai 09
Von Argentinien nach Peru - etwas andere Reiseeindrücke

Herr Dr. Cárdenas berichtete über seine Reiseeindrücke auf einer Reise von Buenos Aires nach Arequipa in Peru, seiner Heimatstadt. Anhand von Reisebildern kommentierte er in lebendiger Form die soziale, politische und wirtschaftliche Situation in Argentinien, Paraguay, Brasilien, Bolivien und Peru. Er zieht Vergleiche zwischen den einzelnen Ländern und der Situation in Europa. Dabei geht er auf den Linksruck bei den Wahlen in diesen Ländern und ihr neues Selbstbewusstsein in der Weltpolitik ein. Fazit: Lateinamerika ist heute mehr als der Hinterhof der USA.

26. Mai 09
Ein Präsident im Hungerstreik - Bolivien nach dem Referendum zur neuen Verfassung

Herr Stanke sprach über den in dieser Welt einmaligen Hungerstreik des bolivianischen  Präsidenten Evo Morales. Dann ging er auf die Hintergründe ein: die Geschichte Boliviens, Evo Morales und insbesondere die neue Verfassung Boliviens, die Jahrhunderte altes Unrecht an der indigenen Bevölkerung Boliviens aufhebt, in Form einer positiven Diskrimierung. Der Widerstand in den reichen Departamentos der Tiefebene ist erheblich und stellt das Land immer wieder vor eine Zerreißprobe. Die neue Verfassung, die schon einige Modifikationen erfahren hat, wird weiterhin ein Streitpunkt sein.

09. Juni 09
Chacabuco - Ein Konzentrationslager in Chile während der Militärtiktatur von A. Pinochet -- Bericht eines ehemaligen Häftlings

Herr Mardones, ehemaliger Gewerkschaftsfunktionär während der Allende - Ära, wurde wegen seiner Tätigkeit verhaftet, gefoltert und schließlich im Konzentrationslager Chacabuco in der Atacama Wüste interniert. Er berichtete über seine Erfahrungen und sprach über die Gesichter des Faschismus in Lateinamerika, insbesondere in seiner Heimat Chile.
Anders als im Nachbarland Argentinien wurden die Verantwortlichen der Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Chile nie zur Verantwortung gezogen und der Mantel des Schweigens darüber gedeckt. Doch die Jugend Chiles beginnt, sich verstärkt für diese Zeit zu interessieren und will alles wissen. Dass die Präsidentin Chiles Michelle Bachelet selbst Tochter eines der prominentesten Opfer der Militärdiktatur ist, trägt zur Aufarbeitung der Geschichte bei.

30. Juni 09
Migranten und Vorurteile über sie

Dr. Cárdenas ging zuerst auf die Ausländergesetzgebung in Europa und ihre unterschiedliche Handhabung in den Mitgliederländern ein. Als Beispiel diente hierbei Spanien, das vielen Einwandern aus Lateinamerika eine Chance bietet.
Dann kam er auf die Situation der Migranten in der Bundesrepublik Deutschland zu sprechen und die Bemühungen, sie in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Dabei stoßen sie auf vielfältige Probleme und Vorurteile, angefangen von rassistischer Diskriminierung durch rechte Gruppierungen bis hin zu Vorurteilen aufgrund kultureller oder religiöser Zugehörigkeit (Islam).

17. Juli 09
Kuba aktuell und Beny Moré

Frau Dr. Durán ging auf die aktuelle soziale und wirtschaftliche Situation ein. Obwohl Kuba ein sozialistisches Land ist, verstärkt die kapitalistische globale Krise die ohnehin prekäre wirtschaftliche und soziale Situation der Bevölkerung. Der Tourismus hat Rückgänge zu verzeichnen und wirtschaftliche Projekte mussten verschoben werden. Wie gut, dass es einen Beny Moré gibt, der auch über seinen Tod hinaus die Kubaner mit seiner Musik und Stimme bei Laune hält. Frau Dr. Durán ging auf sein Leben und sein Wirken ein, das bis heute bei vielen Kubanern lebendiger denn je ist.